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Bloom-Katzenturm: Modulares Design passt sich wachsenden Katzen an

Dieses Konzept erlaubt es Tierhaltern, den Katzenturm neu zu konfigurieren, wenn ihre Katze wächst oder neue Katzen dazukommen.

Von Letizia Giugliano
2 Min. LesezeitHuman-Edited, AI-Assisted

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Bloom-Katzenturm: Modulares Design passt sich wachsenden Katzen an
Photo: Kimon Maritz / Unsplash

Die Designer Joonseo Choi und Taewoon Kang haben Bloom vorgestellt, einen konzeptionellen Katzenturm, der auf die sich wandelnden Bedürfnisse von Katzen und ihren Haltern eingeht. Anders als traditionelle feste Konstruktionen besteht Bloom aus separaten zylindrischen Modulen, die sich je nach Größe, Alter oder Zuwachs neuer Tiere neu anordnen lassen – eine flexible Lösung für Tiermöbel.

Ein flexibler Ansatz für Tiermöbel

Viele Katzentürme werden als Sammlung von Plattformen, Stämmen und Häuschen verkauft und nehmen im Wohnzimmer oft viel Platz ein, unabhängig von den konkreten Bedürfnissen einer Katze. Bloom will diese vorgegebene Silhouette durch einen Verbund offener Röhren ersetzen, die jeweils als Platz zum Einrollen, Durchklettern oder Beobachten der Umgebung dienen. Das Konzept setzt auf Anpassungsfähigkeit: Es beginnt klein und lässt sich nach Bedarf der samtpfotigen Bewohner erweitern [1].

So funktioniert das modulare System

Der Katzenturm Bloom besteht aus zylindrischen Modulen in verschiedenen Durchmessern. So passen kleinere Katzen in engere Öffnungen, während größere Katzen in breiteren Röhren Platz zum Ausstrecken haben. Die Designer Joonseo Choi und Taewoon Kang sahen in diesen Kreisen weiche, sich wiederholende Formen, die sich zu unterschiedlichen Anordnungen umbauen lassen. Zusammengehalten werden die Module mit orangefarbenen Klettbändern, die sich leicht anbringen und lösen lassen und Änderungen der Anordnung ohne kompletten Neuaufbau ermöglichen [1].

Neben der strukturellen Stütze erfüllen die seitlichen Öffnungen der Module noch einen weiteren Zweck: Sie bieten Gelegenheiten zur Interaktion. Tierhalter können Spielzeug zu diesen Öffnungen schieben und so eine darin sitzende Katze beschäftigen – der geschlossene Raum wird damit nicht nur zum Versteck, sondern zum interaktiven Spielbereich [1].

Anpassung an die sich wandelnden Bedürfnisse einer Katze

Der Kerngedanke von Bloom ist, dass das Möbelstück gemeinsam mit den Katzen wachsen kann. Ein Tierhalter könnte mit zwei Modulen neben einem Sofa beginnen und ein weiteres ergänzen, sobald ein Kätzchen höher klettert. Kommt eine zweite Katze in den Haushalt, könnte ein breiterer Modulverbund jedem Tier eigenen Raum bieten und Konflikte um einen einzigen Liegeplatz vermeiden. Diese Flexibilität sorgt dafür, dass sich der Katzenturm an Veränderungen bei Größe, Aktivitätsniveau oder Anzahl der Tiere im Haushalt anpassen lässt [1].

Konzeptstatus und künftige Überlegungen

Als Konzept ist Bloom ein reizvoller Designvorschlag, doch einige praktische Fragen bleiben offen. Die Stabilität hoher Anordnungen unter dem Gewicht einer Katze, besonders wenn diese auf eine obere Öffnung springt, müsste geklärt werden. Das Konzept nennt keine Traglasten und erläutert nicht, wie jede mögliche Konfiguration abgestützt würde – ein Hinweis darauf, dass seine Flexibilität nicht mit unbegrenzten Stapelmöglichkeiten verwechselt werden sollte. Trotz dieser Überlegungen bietet Bloom eine neuartige Sicht auf Tiermöbel, die der dynamischen Natur des Katzenlebens Rechnung trägt [1].

Quellen