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Die Zukunft der Online-Kommunikation: Verbum

Von Giovanni Sapere
2 Min. Lesezeit

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Die Zukunft der Online-Kommunikation: Verbum

Bereit, Sprachbarrieren einzureißen: Das Produkt von Onemeta AI tritt als Hauptkonkurrent von Google Translate für Online-Meetings und Gespräche in Echtzeit an.

Das Metaversum, die unendliche Menge virtueller Räume, die unsere digitalen Avatare durchqueren und erleben und zu denen jeder Zugang hat, hat alle geografischen Barrieren beseitigt und Menschen aus aller Welt einander nähergebracht und miteinander verbunden. Das Sprachproblem ist bis heute jedoch für viele Nutzer ein gewaltiges Hindernis. Es gibt Dienste wie Google Translate und Skype Translator, die gute schriftliche oder gesprochene Übersetzungen anbieten, doch sie sind in der Regel für Eins-zu-eins-Gespräche gedacht und können keine große Gemeinschaft von Personen bewältigen, die plattformübergreifend an einem gemeinsamen, gleichzeitigen Erlebnis teilnehmen.

Onemeta AI hat sein VERBUM als Lösung für die scheinbar unüberwindlichen Sprachbarrieren vorgestellt. Das Produkt des kalifornischen Unternehmens kann Echtzeit-Übersetzungen für 50 Personen liefern, die verschiedene Sprachen sprechen, und bei Bedarf auch eine Sprachausgabe bereitstellen.

Verbum kann nach Angaben des Unternehmens 82 Sprachen und 40 Dialekte unterstützen. Zunächst soll der Prototyp für Gruppenmeetings und Besprechungen internationaler Teams eingesetzt werden, doch er soll auch in Online-Immersionserlebnissen zum Einsatz kommen: MMORPGs, Rollenspielen und E-Sport-Events. Nutzer rund um die Welt möchten sich in Echtzeit-Situationen vielleicht schnell miteinander unterhalten, ohne unbedingt auf Englisch zurückgreifen zu müssen.

Wer Verbum auf der CES 2023 getestet hat, kann bezeugen, wie effektiv das System über das mitgelieferte Headset-System eingehende und ausgehende Gespräche gleichzeitig übersetzen konnte. Obwohl es eine leichte Verzögerung gab, wirkte das Gespräch stets natürlich und flüssig.

Onemeta hofft, die durch unterschiedliche Sprachen verursachte Verständigungslücke nahezu vollständig zu beseitigen, doch sein Erfolg wird davon abhängen, sich gegen ähnliche Produkte zu behaupten, etwa die von Microsoft und Google. Dennoch gibt es zweifellos einen wiederkehrenden Bedarf für das, was Verbum anzubieten verspricht, und der Dienst könnte sehr nützlich sein und seinen Weg und seine Anwendung auf dem Markt finden.

Verbum ist eine vielversprechende, innovative Lösung für einen wiederkehrenden Bedarf, den Nutzer im Metaversum äußern. Behalten wir das Produkt von Onemeta im Auge, es könnte in der kommenden Zeit eine herausragende Position auf dem Markt erreichen.

Foto: Pexels

Autor: Alessandro Volpe