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Eine Online-Datenbank, um den Klängen der Wälder zu lauschen

Von Giovanni Sapere
2 Min. Lesezeit

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Eine Online-Datenbank, um den Klängen der Wälder zu lauschen

Die Organisation Wild Rumpus hat eine Online-Datenbank mit den Naturklängen von 600 Wäldern, Waldgebieten und Grünflächen auf der ganzen Welt geschaffen: Jeder Nutzer kann seine Aufnahme hinzufügen und die „sensorische Datenbank“ bereichern.

Der Ruf des Waldes existiert wirklich. Und man kann ihn online hören. Wild Rumpus, ein britischer Kunstverein für den Schutz und Erhalt der Natur, hat ein Webportal entworfen und „gebaut“, auf dem man den Klang von Grünflächen, Wäldern und Forsten aus aller Welt hören kann. Das Projekt heißt Sounds of the Forest und wurde in Zusammenarbeit mit der britischen National Forest Company entwickelt. Es ist eine echte Online-Datenbank mit mehr als 600 Aufnahmen von Naturklängen. Die Dateien stammen aus 60 Ländern der Welt. Dank einer interaktiven Karte können die Nutzer der Website auswählen, welche Klänge sie hören möchten. Sie reichen vom Wald an der Loire bis zum schottischen Wald von Glenn Doll, vom Wildschutzgebiet Marguerite-D’Youville in Châteauguay (Québec) bis zum Yus Conservation Area in Papua-Neuguinea. Man kann auch zwei Orte in Italien „besuchen“. Eine Aufnahme entstand nämlich in einem Wald bei Gubbio (Umbrien), eine weitere in der Villa Salviati in Florenz.

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Eine Online-Datenbank, um den Klängen der Wälder zu lauschen

„Als uns klar wurde, dass wir uns dieses Jahr wegen der Pandemie nicht persönlich treffen können, haben wir ein sensorisches Projekt aufgesetzt, das demokratisch und für möglichst viele Menschen offen war, etwas, das tiefe emotionale Verbindungen zwischen Menschen und Natur schaffen kann“, erklärte Sarah Bird, Co-Direktorin von Wild Rumpus. Es ist allgemein bekannt, dass Zeit in der Natur helfen kann, den Herzschlag zu senken und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Wenn wir keine Zeit unter Bäumen verbringen können, ist das zumindest eine Hilfe. Die Karte dient auch als Archiv der Ökosysteme, die sich durch den Klimawandel sehr schnell verändern.“ Das Projekt Sounds of the Forest ist von der Wiki-Logik inspiriert und entwickelt sich ständig weiter. Jeder Nutzer kann zum Wachstum der von Wild Rumpus geschaffenen „sensorischen Datenbank“ beitragen. Man muss nur in einen Wald oder ein Waldstück gehen (aber auch in eine Villa oder einen Garten in der Nähe), ein Foto ohne Menschen machen und eine einminütige Audioaufnahme anfertigen (dazu kann man die kostenlose App Voice Record Pro verwenden). Die Dateien werden dann online (hier) im Format mp3, wav oder m4a hochgeladen. Hören Sie den Ruf des Waldes?

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