Inventions

GLC, das Rettungsmodul für das Meer

Von Mario Vincenzo La Rocca
1 Min. Lesezeit

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GLC, das Rettungsmodul für das Meer

Das Fahrzeug ist unbemannt und kann bei extremen Wetterlagen die Bergung von Badenden unterstützen, ohne die Retter zu gefährden

Das Meer ist eines der Sommerziele schlechthin für alle, die ein wenig Entspannung und Abstand von der Großstadt suchen. Doch eine kleine Unachtsamkeit oder ein unerwartetes Ereignis genügt, um in Situationen zu geraten, die unser Leben gefährden. Für Sicherheit sorgen in solchen Fällen Fachleute wie Rettungsschwimmer, die stets wachsam und aufmerksam sind und bereit, in schwierigen Situationen einzugreifen. Was geschieht, wenn die Bedingungen auf dem Meer zu gefährlich sind?

Eine Lösung des Problems kommt aus Italien, genauer von der Universität Genua. Eine Forschungsgruppe hat den Prototyp eines unbemannten Rettungsfahrzeugs namens GLC gebaut. Das Fahrzeug ist für den Einsatz unter drei verschiedenen Bedingungen ausgelegt. Der erste Modus sieht die Fernsteuerung per Funk vor. So lässt sich das Fahrzeug zur schiffbrüchigen Person lenken und in Umgebungen wie etwa öffentlichen Stränden leicht Hilfe leisten.

Ein zweiter Modus kombiniert die Fernsteuerung mit einer Kamera, die selbst bei dichtem Nebel oder schlechter Sicht über große Entfernungen einen klaren Blick ermöglicht. Der dritte Modus sieht den Einsatz eines Ortungsarmbands und eines GPS-Empfängers am Fahrzeug vor. Fällt jemand von einem Boot auf offener See ins Wasser, erfasst das Armband am Arm des Seemanns die Entfernung zur Steuereinheit auf dem Schiff und sendet ein Notsignal. Das GLC löst sich automatisch von seiner Halterung und fährt selbstständig dem GPS-Signal folgend zum Schiffbrüchigen auf See. Das GLC ist etwa einen Meter lang und lässt sich leicht auf Segeljachten oder großen Schiffen unterbringen, wodurch es in Notsituationen eine große Hilfe darstellt.

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