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Hier kommt Neko Health, die künstliche Intelligenz, die Krankheiten „vorwegnimmt“

Von Giovanni Sapere
2 Min. Lesezeit

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Hier kommt Neko Health, die künstliche Intelligenz, die Krankheiten „vorwegnimmt“

Aus dem Kopf von Daniel Ek, dem Gründer von Spotify, stammt das Start-up, das Krankheiten durch eine präzise diagnostische Analyse des Körpers des Patienten vorhersagen kann

Vom Musikstreaming zur Forschung für ein besseres schwedisches (und weltweites) Gesundheitssystem: Diesen Weg verfolgt der Unternehmer Daniel Ek, Gründer und Eigentümer des bekannten Spotify, in den letzten Jahren. 2018 entwickelte Ek gemeinsam mit dem Ingenieur Hjalmar Nilsonne den ersten Prototyp dessen, was wir heute als Neko kennen, damals schlicht HJN Sverige: eine künstliche Intelligenz, die Daten über Krankheiten „lernen“ und vorbeugende Behandlungen diagnostizieren kann.

Nach vier Jahren Entwicklung und mehr als 30 Millionen Euro an Investitionen änderte HJN Sverige seinen Namen in Neko Health, die technologische Avantgarde, die die nach Eks Ansicht inzwischen überholten Paradigmen der traditionellen Diagnostik aufbrechen will.

Durch ein Screening von etwa 15 Minuten kann Neko laut seinen Entwicklern mehr als 50 Millionen Datenpunkte zu Haut, Atmung und Herzschlag analysieren, um ein optimales und präzises diagnostisches Bild des Gesundheitszustands des Patienten zu liefern und so etwaige noch nicht erkennbare Gesundheitsprobleme „vorwegzunehmen“. Die Kosten? Zwischen 150 und 180 Euro.

„Wir müssen unseren Körper so behandeln, wie wir unsere Autos behandeln“, erklärt Daniel Ek.

„Unseren Körper ständig zu überprüfen, seine Veränderungen zu überwachen und Krankheiten vorwegzunehmen, ist entscheidend; wir sollten nicht warten, bis wir zusammenbrechen, um zu handeln, und dann mit Problemen dastehen, die unlösbar geworden sind. Mit Neko wird es möglich sein, mit Unterstützung spezialisierter Ärzte strukturierte Diagnostik zu unserem aktuellen Gesundheitszustand zu erhalten, damit wir verschiedenen Problemen zuvorkommen können.“

Neko ist mit seiner künstlichen Intelligenz und Prinzipien des maschinellen Lernens in der Lage, durch neu analysierte Fälle und durch Dateneingaben des unterstützenden medizinischen Personals zu „lernen“ und sich selbst zu verbessern, Untersuchung um Untersuchung. Es dauerte vier Jahre, die Entwicklungsphase erfolgreich abzuschließen, doch jetzt ist der Prototyp laut Ek startklar.

Foto: Pexels

Autor: Alessandro Volpe