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Virtuelles Lernen

Von Sara Votta
3 Min. Lesezeit

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Virtuelles Lernen

Im aktuellen Kontext, in dem wir leben, braucht auch die Bildung einen Wandel. Dank neuer Technologien könnte das Lernen für die Schüler fesselnder, aber auch wirksamer werden.

In diesem Zusammenhang können wir von Virtual Reality sprechen, einem innovativen Werkzeug, das dank seines multisensorischen und fesselnden Charakters den Grundsätzen des aktiven Lernens entsprechen kann. Es wird bereits in Schulen für jüngere Kinder breit eingesetzt und gewinnt auch in der Hochschulbildung an Boden.

Lernen ist ein aktiver Prozess, bei dem die Person ihr Wissen aufbaut, indem sie aus Interaktionen mit der sie umgebenden Welt Bedeutungen gewinnt. Von den frühesten Phasen des Lebenszyklus an lernen wir durch den Prozess der Interaktion und der Gewinnung von Bedeutungen mit den Objekten, die uns umgeben. In der Virtual Reality wird das Gefühl der Präsenz als subjektives Empfinden definiert, „dort zu sein“. Die Loslösung von der realen Welt fördert ein emotional positives und fesselndes Erlebnis und begünstigt die Aufrechterhaltung eines hohen Maßes an Aufmerksamkeit und Konzentration.

Die wichtigsten Vorteile betreffen vor allem die Verbesserung des Engagements der Schüler: Das Erkunden von Lernumgebungen wie dem Mond oder fernen Ländern kann die Fantasie der Schüler anregen. Das Behalten von Wissen verbessert sich, da dank des immersiven Erlebnisses die Sinne der Schüler vollständig auf das Lehrthema konzentriert sind. Durch die Schaffung fesselnder und kollaborativer Bildungsumgebungen verstärkt Virtual Reality die Teamarbeit und die sozialen Fähigkeiten der Schüler. Dank des Bildungs-Metaversums können Schüler sicher virtuell an Lerngegenständen teilnehmen und zusammenarbeiten, was mehr Interaktion und Kooperation im Klassenzimmer fördert. Mit Hilfe der Technologie können Schüler in erfahrungsbasierte Lernerfahrungen eintauchen, bei denen immersive Visualisierungen sie als festen Bestandteil der Lernumgebung erleben lassen. Die Integration von VR-Geräten mit Sensoren ermöglicht ein noch stärker personalisiertes Erlebnis, bei dem die Visualisierungen an die Handlungen und Bewegungen der Schüler angepasst werden. Diese Form des direkten Lernens fördert eine dauerhaftere Einprägung des erworbenen Wissens, sodass die Schüler es in Zukunft mühelos abrufen können.

Bildungsausflüge sind eine tragende Säule der Bildung und bieten den Schülern greifbare und praktische Lernmöglichkeiten. Situationen wie die Schulschließungen während der Covid-19-Pandemie oder die hohen Kosten mancher Reisen können den Zugang zu diesen wertvollen Erfahrungen jedoch einschränken. Virtual Reality bietet eine innovative Lösung für dieses Dilemma, indem sie es Schülern ermöglicht, Orte zu erkunden, ohne sie physisch besuchen zu müssen. Durch realistische Bilder und eine Panoramasicht können die Schüler ein nahezu reales Erlebnis haben und sich mit einer Freiheit wie im wirklichen Leben durch die Umgebungen bewegen und sie beobachten, und das alles, ohne die vier Wände des Klassenzimmers zu verlassen. Darüber hinaus kann die Integration IoT-basierter Temperaturregelsysteme dieses Erlebnis weiter bereichern und zusätzliche Details und Klarheit für eine noch immersivere Simulation liefern. Ein weiterer entscheidender Aspekt bei der Einführung von Virtual Reality in Schulen ist der Widerstand der Beteiligten, darunter Lehrer, Eltern und sogar die Schüler selbst, gegenüber Bildungstechnologien. Unter diesen Gruppen scheinen die Schüler jedoch am ehesten bereit zu sein, neue Technologien im schulischen Umfeld anzunehmen und zu nutzen.

Zusammenfassend bietet die Integration von Virtual und Augmented Reality in Bildungsumgebungen eine beispiellose Gelegenheit, das Lernen zu revolutionieren und es fesselnder, zugänglicher und wirksamer zu machen. Der verantwortungsvolle und strategische Einsatz von Virtual und Augmented Reality kann neue Türen zu inklusiverem, innovativem und zukunftsorientiertem Lernen öffnen.

Geschrieben von Sara Pia Votta