Vom Italiener Gabriele Grittani eine neue Waffe gegen Krebs
Von Letizia Giugliano
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Das System, das einen von einem speziellen Laser erzeugten Elektronenstrahl nutzt, wäre ideal zur Behandlung von Lungen- und Prostatakrebs, da es sehr präzises Arbeiten ermöglicht.
Das Geheimnis? Statt der derzeit verwendeten Protonen kommen von einem Laser erzeugte Elektronen zum Einsatz.
Elektronenstrahlen, die einige Arten von Krebs in nur einer Sekunde zerstören. Das ist die sensationelle Entdeckung, die die Methoden zur Behandlung von Krebserkrankungen von Grund auf revolutionieren könnte. Zum Patent angemeldet hat diese Technik Gabriele Grittani, ein junger Kernphysiker, der am Forschungszentrum Eli-Beamlines in Dolní Břežany arbeitet, unweit von Prag in der Tschechischen Republik.
Das System, das einen von einem speziellen Laser erzeugten Elektronenstrahl nutzt, wäre ideal zur Behandlung von Lungen- und Prostatakrebs, da es sehr präzises Arbeiten ermöglicht. Nach Angaben des italienischen Wissenschaftlers sei ein unverzichtbarer Prototyp in Arbeit, um die erste experimentelle Phase dieser neuen Art der Strahlentherapie einzuleiten.
Der Grund, warum diese Technik innovativ ist, lässt sich schnell erklären. Das von Grittani zur Marke angemeldete System verwendet, wie gesagt, Elektronen, die leichter und schneller sind als die schwereren Protonen, die heute in der Strahlentherapie eingesetzt werden. Da Elektronen schneller und leichter sind, bewegen sie sich tatsächlich mit Lichtgeschwindigkeit, und die daraus entstehende Therapie ist schneller, weniger invasiv und günstiger. Dank der Lasertechnologie ist es zudem möglich, die Position der Tumormasse in Echtzeit zu überwachen und die Behandlung des Patienten besser zu kontrollieren.



