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Das Start-up, das der ostafrikanischen Wirtschaft neue Hoffnung gibt

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Das Start-up, das der ostafrikanischen Wirtschaft neue Hoffnung gibt

Das Ökosystem der afrikanischen Start-ups ist sehr aktiv, was eine Chance ist, die Wirtschaft Ostafrikas wieder anzukurbeln, doch es braucht besondere Kompetenzen und Investitionen.

Trotz hervorragender Elemente wie Inkubatoren, Akzeleratoren, Coworking-Spaces, Fab Labs und Maker Spaces steckt das afrikanische Ökosystem noch in den Kinderschuhen, gerade weil ihm noch die Verbindungen fehlen, durch die Innovation zu einem gesellschaftlichen Prozess werden kann.

Die finanzielle Lage ist nicht ganz solide, Investoren und Risikokapital sind weiße Raben, und Start-ups überleben dank der Auszahlung kleiner, nicht rückzahlbarer Darlehen von Regierung oder NGOs. Konkrete Hilfe kommt aber auch aus Italien, das über den https://techgarage.eu/Verein Tech Garagehttps://www.linkedin.com/company/techgaragemit dem gemeinnützigen Projekt Startup Africa roadtrip präsent ist.

Das Projekt bietet Schulungen für Start-ups und Geschäftsprojekte in ostafrikanischen Ländern an und schafft ein Netz von Kontakten zwischen den lokalen Unternehmensökosystemen und dem italienischen, unter Einbeziehung von Fachleuten und Organisationen. Das Projekt wurde zunächst in Uganda vorgestellt, zog dann nach Kenia weiter und kehrte dieses Jahr nach Uganda zurück, wo folgende Preise vergeben wurden:

Der erste Preis ging an ein Frauenprojekt, HerHealth, hinter dem ein Team aus Unternehmerinnen und Enthusiasten ein Screening-Testwerkzeug für Frauen in ländlichen Gebieten entwickelte, um mögliche Harnwegsinfektionen zu prüfen. Anhand der Ergebnisse beurteilt der Test, ob eine ärztliche Konsultation notwendig ist oder nicht.

Der zweite Preis ging an Gorilla Conservation Coffee, ein soziales Start-up, das die Vermarktung von Kaffee durch Bauern in Uganda unterstützt, die in der Nähe des Bwindi-Nationalparks leben, um die letzten verbliebenen Gorillas vor dem Aussterben zu schützen.

Der dritte Preis schließlich ging an Zembo, das für Motorradtaxifahrer in Uganda ein neues Modell von Elektromotorrädern zu erschwinglichen Preisen anbietet, denn Kampala gehört zu den am stärksten verschmutzten Städten der Welt.

In der Hauptstadt Ugandas findet der Innovationsaufbruch statt. Die Hauptstadt beherbergt 16 Tech-Hubs und eine bekannte Universität, Makerere, an der eine italienische Gruppe aus Experten der Start-up-Szene eine Tech-Woche für Gründer und angehende lokale Unternehmer veranstaltet hat.

Ausgewählte ugandische Teams hatten die Gelegenheit, an kostenlosen Schulungen teilzunehmen. Kampala hat sich als eine der führenden Städte der Innovationswelle etabliert, die von dem nahe gelegenen Kenia aus neue Geschäftsmodelle in ganz Ostafrika verbreitet. Man spricht von einer Silicon Savannah mit der Hauptstadt Nairobi in Kenia.

Zusammenfassend lässt sich leicht folgern, dass Ostafrika zu den Ländern mit großem Potenzial gehört: niedriges Durchschnittsalter, gute Universitäten, der laufende Aufbau einer technologischen Basisinfrastruktur, institutionelles Interesse am Thema Unternehmensgründung. Kenia hat zudem eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften Subsahara-Afrikas und einen konkreten Plan skizziert, bis 2030 ein Land mit hohem Einkommen zu werden. Es gibt etwa 50 Millionen junge, gebildete Einwohner, und die zahlreichen Industrien und Handelsbeziehungen mit den Nachbarländern machen dieses Land zu einer ausgezeichneten Basis für ausländische Unternehmen, die einen Zugangspunkt zur Region suchen. Das ist ein guter Grund zur Hoffnung.