HIRO VS4: der Industrieroboter, der „sieht“ wie ein Mensch
Von Giovanni Sapere
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Hiro VS4 ist der „Vater“ einer neuen Generation von Industrierobotern, die Objekte genau wie Menschen sehen und mit ihnen interagieren können.
Die vierte industrielle Revolution ist in vollem Gange. In den letzten zehn Jahren werden Industrieanlagen weltweit nach den Prinzipien von Industrie 4.0 umgestellt. Dieser Begriff – 2011 von den Ökonomen Henning Kagermann, Wolf-Dieter Lukas und Wolfgang Wahlster geprägt – bezeichnet ein auf Industrieautomation beruhendes Industriemodell, das neue Technologien integriert, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern, neue Geschäftsmodelle zu schaffen und die Produktivität und Qualität der Produktionsanlagen zu steigern. Einer der interessantesten (und lukrativsten) Aspekte von Industrie 4.0 ist der Einsatz der Robotik. Menschen und Roboter arbeiten in Industrieanlagen schon lange zusammen. Das Neue der letzten Jahre ist, dass die modernsten Roboter dank Künstlicher Intelligenz interagieren, lernen und „sehen“ können wie Kollegen aus Fleisch und Blut. HIRO VS4 ist der Beweis dafür. Es ist ein Steuerungssystem für Industrieroboter der neuesten Generation, entwickelt von dem Genueser Unternehmen Hiro Robotics SRL.
Intelligenter Industrieroboter für die Fabrik 4.0
Um mit Menschen zu interagieren, nutzt HIRO VS4 das Sehen. Der Roboter ist mit einem Bildverarbeitungssystem der neuesten Generation ausgestattet, das ihm erlaubt, mit den Objekten zu interagieren, die er sieht. Anders als herkömmliche Industrieroboter, die ihre Handlungen auf der Erfassung eines statischen Bildes aufbauen, sieht HIRO VS4 die Welt genau wie der Mensch. Das heißt, das System erfasst für die Dauer der zugewiesenen Aufgabe einen kontinuierlichen Videostrom. Der Bilderfluss versetzt den Roboter in die Lage, schnell auf alles zu reagieren, was geschieht, und mit bewegten Objekten zu interagieren, was ein neues Maß an Genauigkeit und Präzision gewährleistet. Als wäre das nicht genug, entspricht HIRO VS4 den neuesten Prinzipien des Cloud Computing und des Internets der Dinge der Industrie 4.0. Mit einer Internetverbindung können Betriebsdaten auf einen Cloud-Server hochgeladen werden, um dauerhaften Zugriff auf Funktionen zur Prozessüberwachung und -analyse zu gewährleisten. Die Robotik für Industrie 4.0 ist da!



