Gaming

King-Mitarbeiter streiken wegen Tarifverhandlungen

Mitglieder von Unionen beim Mobile-Gaming-Studio legen am 25. September 2026 die Arbeit nieder, falls die Gespräche scheitern.

Von Giovanni Sapere
2 Min. LesezeitHuman-Edited, AI-Assisted

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King-Mitarbeiter streiken wegen Tarifverhandlungen
Photo: Barbara Burgess / Unsplash

Gewerkschaftlich organisierte Beschäftigte von King, dem Entwickler des beliebten Mobilspiels Candy Crush, bereiten für den 25. September 2026 einen Streik vor. Die Aktion folgt auf das Scheitern der Verhandlungen über einen Tarifvertrag, mit dem die Beschäftigten mehr Arbeitsplatzsicherheit und größeren Einfluss auf die Arbeitsbedingungen erreichen wollen [Game Developer](https://www.gamedeveloper.com/production/king-workers-call-strike-after-collective-agreement-negotiations-stall). Der Konflikt verdeutlicht die anhaltenden arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen in der Spielebranche, selbst bei Unternehmen, die für bedeutende Produktinnovationen bekannt sind.

Tarifverhandlungen in der Sackgasse

Die von Unionen, Schwedens größter Gewerkschaft, vertretenen Beschäftigten verhandeln seit über einem Jahr mit King, einem für digitale Innovation bekannten Unternehmen. Die Gewerkschaft, die einen erheblichen Teil der Angestellten von King vertritt, reichte am 15. September 2026 ihre Streikankündigung ein. Damit beginnt eine Schlichtungsphase, in der das Nationale Schlichtungsamt (Medlingsinstitutet) voraussichtlich einen Schlichter ernennen wird, um eine Lösung zu vermitteln Game Developer.

„Unsere Mitglieder bei King wollen einen Tarifvertrag, der ihnen größeren Einfluss auf die Arbeitsbedingungen gibt.“

— Vertreter von Unionen

Streben nach Arbeitsplatzsicherheit und Mitsprache

Die Unionen-Mitglieder bei King setzen sich für einen Tarifvertrag ein, um ihre Arbeitsplatzsicherheit zu stärken und mehr Einfluss auf ihre Arbeitsbedingungen zu erhalten. Die Gewerkschaft räumt ein, dass die derzeitigen Arbeitsbedingungen bei King gut sind, betont aber den Wunsch nach mehr Selbstbestimmung bei den Arbeitsbedingungen – ein verbreitetes Anliegen von Beschäftigten im Technologiesektor, in dem das Tempo der Innovation konstant hoch ist Game Developer.

King verweist auf faire Beschäftigungsbedingungen

Als Reaktion auf die Forderungen der Gewerkschaft erklärte Ulrika Höjgård, Chief Operating Officer von King, das Studio, ein bedeutender Akteur der Mobile-Gaming-Branche mit wertvollem geistigem Eigentum, biete seinen Beschäftigten derzeit „faire und wettbewerbsfähige Beschäftigungsbedingungen“. Höjgård äußerte sich überzeugt, dass die bestehenden Leistungen und Bedingungen bei King dem entsprechen oder es übertreffen, was ein Tarifvertrag (Collective Bargaining Agreement, CBA) bieten würde. Trotz des laufenden Dialogs mit den lokalen Gewerkschaftsvertretern hat King beschlossen, keinen Tarifvertrag abzuschließen Game Developer.

Sympathiestreiks und Schlichtung

Der geplante Streik hat Unterstützung von anderen schwedischen Gewerkschaften erhalten. Am 17. September 2026 kündigten Naturvetarna, DIK und Akademikerförbundet SSR Sympathiestreiks in Solidarität mit den Bemühungen von Unionen an. Sollte das Schlichtungsverfahren keine Einigung bringen, beginnt der Streik der Unionen-Mitglieder am 25. September 2026 Game Developer.

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