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Take-Two-CEO: GTA VI braucht aggressives Marketing trotz Marke

Strauss Zelnick erklärt, warum es für das kommende Spiel mehr als globale Bekanntheit braucht, um Spieler zu begeistern.

Von Giovanni Sapere
2 Min. LesezeitHuman-Edited, AI-Assisted

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Take-Two-CEO: GTA VI braucht aggressives Marketing trotz Marke
Photo: Merakist / Unsplash

Take-Two-Interactive-CEO Strauss Zelnick erklärte kürzlich, dass *Grand Theft Auto VI (GTA VI)* trotz seiner globalen Markenbekanntheit eine „aggressiv“ geführte Marketingkampagne benötigen werde. Beim GamesBeat-Insider-Event betonte Zelnick, es gelte, Begeisterung zu erzeugen und den Spielern das Angebot des Spiels klar zu präsentieren – und sich damit von bloßer Bekanntheit zu unterscheiden. Diese Strategie soll das Publikum für den mit Spannung erwarteten Titel gewinnen.

Begeisterung jenseits von Bekanntheit schaffen

Strauss Zelnick, CEO von Take-Two Interactive, der Muttergesellschaft von Rockstar Games, machte deutlich, dass globale Markenbekanntheit allein nicht ausreicht, um Grand Theft Auto VI erfolgreich zu starten. In einem Interview beim GamesBeat Insider-Event hob Zelnick den Unterschied zwischen Markenbekanntheit und aktiver Begeisterung der Spieler hervor. Als Beispiel nannte er den Barbie-Film, eine weithin bekannte Marke, die dennoch von einer starken Marketingkampagne profitierte – ein Beleg dafür, dass selbst etablierte Franchises ihr Publikum aktiv ansprechen müssen 1.

„Man muss immer hinausgehen und Begeisterung schaffen.“

— Strauss Zelnick, CEO von Take-Two Interactive

„Wir können Menschen nicht davon überzeugen, dass etwas Schlechtes gut ist.“

— Strauss Zelnick, CEO von Take-Two Interactive

Die Rolle von Content-Creators und die Grenzen des Marketings

Zelnick merkte an, dass das Marketing von Spielen zwar Ähnlichkeiten mit der Bewerbung von Fernsehserien und Filmen habe, wenn es um gute Kritiken und Fanbegeisterung gehe, Spiele aber auch durch Content-Creators mit treuer Gefolgschaft aufgewertet werden könnten. Zugleich betonte er die Grenzen solcher Partnerschaften: „Man kann Menschen nicht davon überzeugen, dass etwas Schlechtes gut ist.“ Der Versuch würde dazu führen, dass Creators ihre Glaubwürdigkeit beim Publikum verlieren. Zwar könnten Unternehmen Creators dafür belohnen, ein Spiel einige Tage lang exklusiv zu spielen, doch betonte Zelnick, dass das System nicht manipuliert werden kann, um ein minderwertiges Produkt zu bewerben 1.

Take-Twos Mission und künftiger Fokus

Die erklärte Mission von Take-Two Interactive ist es, die „beste Unterhaltung der Welt“ zu schaffen – ein Ziel, das laut Zelnick weiterhin im Zentrum der Strategie steht. Der Fokus auf diese Mission fällt in eine Zeit erheblichen öffentlichen und branchenweiten Interesses, insbesondere wegen des mit Spannung erwarteten Starts von GTA VI. In diese Phase fallen auch laufende rechtliche Verfahren gegen Rockstar Games in Großbritannien wegen eines Union-Busting-Tribunals, wobei dieses konkrete Thema im GamesBeat-Interview mit Zelnick nicht angesprochen wurde 1.

Quellen