Musikstreaming-Betrüger Michael Smith zu 18 Monaten Haft verurteilt
Ein amerikanischer Produzent erhielt 18 Monate Gefängnis für einen KI-gestützten Betrug, der über 8 Millionen Dollar an gefälschten Tantiemen einbrachte.
Von Giovanni Sapere
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Der amerikanische Produzent Michael Smith wurde wegen eines KI-gestützten Betrugs beim Musikstreaming zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt. Smith bekannte sich in einem Anklagepunkt der Verschwörung zum Betrug per Telekommunikation schuldig, durch den er illegal mehr als 8 Millionen Dollar an Tantiemen von Streamingdiensten erlangte. Das Urteil soll ähnliche illegale Aktivitäten in der Musikbranche abschrecken.
Urteil verkündet
In dieser Woche verkündete US-Bezirksrichter John G. Koeltl das Urteil gegen Michael Smith, der sich zuvor in einem Anklagepunkt der Verschwörung zum Betrug per Telekommunikation (conspiracy to commit wire fraud) schuldig bekannt hatte. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von mindestens 46 Monaten gefordert, während Smiths Anwälte Bewährung beantragten und auf eine Haftstrafe verzichten wollten Music Ally. Das Gericht entschied sich schließlich für eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten.
„Michael Smith nutzte Superintelligenz-Technologie, um einen Betrug zu begehen.“
— US-Staatsanwältin bzw. -Staatsanwalt Jamie McDonald
„Dieses Ergebnis sendet ein klares Signal, dass Streaming-Betrug eine Straftat ist und ernste Folgen hat.“
— IFPI
Das KI-gestützte Betrugssystem
Smiths betrügerisches Vorgehen bestand darin, Hunderttausende KI-generierte Titel zu erstellen und auf verschiedene Musikstreaming-Plattformen hochzuladen. Um die Tantiemenzahlungen in die Höhe zu treiben, setzte er anschließend bis zu 10.000 Bot-Konten ein, die diese gefälschten Songs betrügerisch streamten und Milliarden von Wiedergaben anhäuften Music Ally. US-Staatsanwalt bzw. -Staatsanwältin Jamie McDonald kommentierte das Vorgehen mit den Worten: „Michael Smith nutzte Superintelligenz-Technologie, um einen Betrug zu begehen.“ McDonald fügte hinzu, indem Smith „Musikstreaming-Plattformen mit automatisierten Bots anstelle von Verbrauchern und gefälschten Songs anstelle von Kreativität überschwemmte, hat er echten Künstlern und ihren Fans Millionen an Tantiemenzahlungen geraubt“ Music Ally.
Reaktion der Branche und Einziehung
Die Musikbranche begrüßte das Urteil. Der weltweite Labelverband IFPI betonte in einer Stellungnahme: „Dieses Ergebnis sendet ein klares Signal, dass Streaming-Betrug eine Straftat ist und ernste Folgen hat“ Music Ally. Im Rahmen des Urteils wurde Smith außerdem zur Einziehung von 8.091.843,64 $ verpflichtet, dem Gesamtbetrag, den er durch seine betrügerischen Aktivitäten erlangt hat Music Ally. Die Einziehung soll die unrechtmäßigen Gewinne abschöpfen und die Folgen solcher Straftaten unterstreichen.
Abschreckung und künftige Maßnahmen
Von der aufsehenerregenden Haftstrafe und der erheblichen Einziehung wird erwartet, dass sie potenzielle Betrüger davon abhalten, Musikstreaming als leichte Einnahmequelle zu betrachten Music Ally. Die IFPI warnte: „Strafverfolgung ist nur ein Teil der Bekämpfung von Streaming-Betrug – wir müssen betrügerische Aktivitäten auch verhindern, aufdecken und unterbinden“, und verwies auf ihre kürzlich gestartete „Streaming Integrity Initiative“ Music Ally. Michael Lewan, Geschäftsführer der Music Fights Fraud Alliance, schloss sich dieser Einschätzung an: „Branchenakteure, Strafverfolgungsbehörden und politische Entscheidungsträger müssen weiter zusammenarbeiten, um dauerhaft wirksame Abschreckung zu erreichen“ Music Ally. Morgan Hayduk, Gründer bzw. Gründerin des Betrugsabwehr-Unternehmens Beatdapp, hatte zuvor darauf hingewiesen, dass sich Betrüger auf weniger geschützte Bereiche verlagern könnten, wenn die Branche ihre Abwehr stärkt Music Ally. Die fortgesetzte Zusammenarbeit zwischen Branchenverbänden und Strafverfolgung ist entscheidend, um diesen sich wandelnden Bedrohungen zu begegnen.
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