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NASA-Karte identifiziert 13 mögliche Ursprungsorte des Marsmeteoriten Teghaza 001

Orbitaldaten bringen die Mineralogie eines der ältesten auf der Erde gefundenen Marsgesteine mit Fundstätten im südlichen Hochland in Verbindung.

Von Giovanni Sapere
2 Min. LesezeitHuman-Edited, AI-Assisted

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NASA-Karte identifiziert 13 mögliche Ursprungsorte des Marsmeteoriten Teghaza 001
Photo: NASA / Unsplash

Wissenschaftler, die den Mars untersuchen, haben 13 mögliche Ursprungsorte für Teghaza 001 bestimmt, einen der ältesten auf der Erde entdeckten Marsmeteoriten. Anhand spektroskopischer und topografischer Beobachtungen von Orbitalmissionen im Weltraum führten die Forscher die einzigartige chemische Zusammensetzung des Gesteins auf bestimmte Hochlandregionen der südlichen Marshemisphäre zurück.

Hinweise im südlichen Hochland

Meteoriten, die vom Mars auf die Erde gelangen, tragen chemische Fingerabdrücke des Geländes, auf dem sie entstanden, bevor Einschläge sie ins All schleuderten. Laut einer Forschungsmitteilung der NASA ragt Teghaza 001 als eines der ältesten bislang gesammelten Marsgesteine heraus. Auch wenn Forscher den genauen Ursprungskrater niemals mit absoluter Sicherheit bestimmen können, verbinden mineralogische Indikatoren die Probe deutlich mit dem zerklüfteten Hochland der südlichen Hemisphäre.

Mineralsignaturen aus dem Orbit kartieren

Um herauszufinden, wo auf dem Roten Planeten Teghaza 001 entstanden sein könnte, griffen die Wissenschaftler auf Daten von zwei getrennten Orbitalmissionen und modernste Robotik zurück. Die globale Basiskarte entstand aus Messungen des Mars Orbiter Laser Altimeter an Bord der Mars Global Surveyor-Mission der NASA, wie das Jet Propulsion Laboratory der NASA erläutert. Anschließend untersuchten die Forscher Mineral- und Chemiedaten des Mars Reconnaissance Orbiter, um Stellen auf der Oberfläche zu finden, die der physikalischen Zusammensetzung des Meteoriten entsprechen.

Karte mit möglichen Ursprüngen des Marsmeteoriten Teghaza 001 - NASA Science Foto: NASA

Dreizehn übereinstimmende Kandidatenstandorte

Die Auswertung grenzte genau 13 Orte ein, die sowohl die Chemie als auch die Mineralogie des uralten Meteoriten teilen; jeder ist auf der globalen Höhenkarte mit einem weißen Kreis markiert. Diese gezielte Kartierung steht für eine wichtige technologische Innovation in der Planetengeologie, da sie den Ursprung einer alten geologischen Probe über einen ganzen Planeten hinweg eingrenzt. Weitere vergleichende Analysen dieser 13 Hochlandgebiete werden Forschern helfen, die frühe Krustenumgebung des Mars zu bewerten, und neue wissenschaftliche Erfindungen für kommende Planetenmissionen anregen.