3DRap bringt behinderte Piloten mit neuen 3D-Druck-Techniken auf die Strecke
Von Giovanni Sapere
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Aus Mercogliano kommt das kreative Team, das Zubehör und Controller für individuell anpassbares SimRacing für Menschen mit Behinderungen herstellen kann.
An einem Rallyerennen teilnehmen zu können, auch als junger Mensch mit Behinderung. Das ist, wenn auch nur in der virtuellen Version des Wettbewerbs, einem Team junger Designer und Ingenieure aus Mercogliano in der Provinz Avellino gelungen, die dank einer genialen Intuition, der neuesten Technologien im Bereich 3D-Druck und sehr viel Entschlossenheit das Vorhaben verwirklicht haben.
Das Unternehmen ist 3Drap, es arbeitet im Bereich Prototyping und Engineering und hat es mit wenigen Klicks geschafft, ein System zur individuellen Anpassung von Spielgeräten zu schaffen. Konkret hat sich das Projekt, das im Dezember beim nächsten „Best Practices Award“ vorgestellt wird, zum Ziel gesetzt, spezielle Peripheriegeräte für das Sim Racing für Menschen mit Behinderungen zu entwickeln.

Worum geht es? Sim Racing ist eine hochrealistische Simulation von Autorennen, die zum Bereich der sogenannten E-Sports gehört und eine besondere, ziemlich komplexe Hardware benötigt. Sie reicht vom ergonomischen Lenkrad über den Aufbau des Sitzes bis zum Pedalsystem des virtuellen Fahrzeugs. Es sind ganze 50 Originalprodukte, zwischen Modifikationen und Zubehör, die das Unternehmen hervorgebracht hat und heute in rund 80 Länder auf der ganzen Welt verschickt; das Sim Racing ist sein Kerngeschäft.
Und genau das Zubehör steht im Mittelpunkt des Projekts, das aus der Notwendigkeit entstand, den chronischen Mangel an alternativen, für behinderte Spieler geeigneten Systemen zu beheben. Die Entwickler von 3DRap haben nämlich ein praktisches und ergonomisches Steuerungssystem ersonnen, das sich leicht auf dem Handrücken des Spielers anbringen lässt und die Steuerelemente für die Beine praktisch ersetzt. Der vollständig im 3D-Drucker gefertigte Controller ist mit zwei Hebeln ausgestattet, die es ermöglichen, die Pedale von Gas und Bremse auf praktische und intuitive Weise zu ersetzen, bedient mit dem Daumen, wobei sich sogar die Intensität von Beschleunigung und Bremsung regeln lässt. Freie Fahrt also für die Tests, die von Menschen mit Behinderungen durchgeführt wurden, die bei der ASD Experience eingeschrieben sind, einem gemeinnützigen Sportverein, dessen Mission es ist, Fahrer mit verschiedenen Formen von Behinderung in die Welt des Motorsports einzuführen, insbesondere des Kartsports.



