XEV: Aus China kommt das erste mit 3D-Druck gebaute Elektroauto
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Die Achse Italien–China beginnt, erste Früchte zu tragen, und zwar dank eines revolutionären Elektroauto-Projekts, das vollständig mit einem 3D-Drucker gefertigt wird. Die Rede ist vom X Electrical Vehicle, kurz XEV, der Synthese aus der aktiven Zusammenarbeit zwischen eben XEV, einem italienischen Start-up mit Sitz in Turin, das auf den Bau von Elektroautos spezialisiert ist, und Polymaker, einem chinesischen Unternehmen, das den 3D-Druck zu einem seiner Kerngeschäfte gemacht hat.
Quelle: Polymaker
Mit seiner kurzen, kompakten Form, die entfernt an einen Smart erinnert, ist der XEV (dessen ursprünglicher Entwurf LSEV hieß, kurz für Low Speed Electric Vehicle) das ideale Auto für den Stadtverkehr und hat einen absolut wettbewerbsfähigen Preis: nur 8.000 Euro. Viele Kostenposten wurden gestrichen: von der Produktionskette, die nun eine Endzeit von 3 Tagen für den einfachen Bau der 200 Einzelteile mit speziellen, besonders hitzebeständigen Druckern vorsieht, bis zur Abschaffung von Zwischenhändlern beim Direktverkauf des Produkts.
Quelle: https://www.x-ev.net/
Der Verkauf ist für Mitte 2019 geplant, den Zeitpunkt, zu dem XEV den Markt für elektrische Kleinstwagen erobern und dominieren will. Und das mit Eigenschaften, die für ein Produkt der nächsten Generation nichts zu wünschen übrig lassen: 150 km Reichweite bei voller Ladung, die sowohl zu Hause als auch an speziellen Ladestationen erfolgen kann. Höchstgeschwindigkeit von 70 km pro Stunde und ein Gewicht von 450 kg, 650 kg bei maximaler Beladung.
Nicht schlecht für ein Produkt, das, wie die beiden Unternehmen in den vergangenen Monaten angekündigt haben, an zwei Produktionsstandorten gefertigt wird, einem in China und dem anderen auf Sizilien. Im Land des Drachen sind bislang über das Internet bereits Vorbestellungen für 7.000 Fahrzeuge eingegangen. Nicht weniger beachtlich ist die Zahl der Anfragen in Italien, wo die italienische Post, BNP Paribas und das Leasingunternehmen Arval am meisten daran interessiert zu sein scheinen, für ihre jeweiligen Dienste neue Flotten kostengünstiger Elektroautos aufzubauen.



