Neue Technologie zur Kühlung von Stadtgebäuden
Von Giovanni Sapere
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An der Buffalo University hat ein Wissenschaftlerteam eine neue Technologie zur Kühlung von Stadtgebäuden auf Basis von Aluminiumpolymeren entwickelt, die die Wärme der Umgebung im Inneren aufnimmt und „kühle“ Energie an die Umgebung abgibt.
Wissenschaftliche Forschung
In Zeiten des Klimawandels besteht vor allem in den Metropolen ein dringender Bedarf an einer Technologie zur Kühlung von Stadtgebäuden, insbesondere in dicht besiedelten Umgebungen, ohne große Energiemengen freizusetzen. Diese am 5. August in Nature Sustainability veröffentlichte Technologie nutzt das Prinzip der Strahlungskühlung, das heißt, sie beruht auf einer passiven Kühlstrategie ohne Energieverbrauch. Dadurch sinkt der Energiebedarf für die Klimatisierung der Luft. Gekühlt werden muss natürlich tagsüber, nachts weniger. Dieses Problem wurde mit einem dünnen Wärmeemitter aus Polymethylsiloxan (PDMS) und Metall hervorragend gelöst, der sich für die Produktion im industriellen Maßstab eignet.
In Buffalo im Bundesstaat New York wurde beispielsweise eine kontinuierliche Kühlung von etwa 3 Grad gemessen. Wer weiß, ob dies eine der Lösungen ist, um die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern.
Quelle: University at Buffalo
Wie funktioniert diese Technologie?
Die aus einem Spezialmaterial bestehende Folie nimmt die heiße Luft im Inneren der Box auf und gibt Energie in Form milderer Luft ab. Die spezielle Box blockiert sowohl das Sonnenlicht als auch die Wärmestrahlung zum Himmel. Indem die Sonneneinstrahlung gestreut wird, lässt sich die Umgebung also kühlen, ohne Energie zu verbrauchen. Das gilt doppelt, weil die Materialien günstig und auf dem Markt breit verfügbar sind.
Das Geheimnis dieses Systems liegt in seinem besonderen inneren Aufbau aus einer Mischung von Metallpolymeren.
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